MEDIEN. MACHT. MEINUNG.

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Alles zu digitalen Trends und News

#37 mit Laura Terberl

#37 mit Laura Terberl

Was tut sich aktuell auf dem Podcast-Markt? Die Branche boomt weiterhin und immer neue Formate hoffen bei uns Gehör zu finden. Für einen Überblick haben wir uns DJF-Alumna und Podcast-Expertin Laura Terberl diese Woche vors Mikrofon geladen. Bei der Süddeutschen Zeitung verantwortet sie die Bereiche Audio und Video, moderiert und produziert an mehreren Formaten auch selbst mit. Mittlerweile ist der Bereich zu einer Art Produktionsfirma etwa für Spotify und FYEO geworden. Wie gelingt die Zusammenarbeit mit großen Playern? Welche anderen Strategien empfiehlt sie für die Monetarisierung von Podcasts und warum müssen sich deutsche Produktionen nicht mehr länger hinter amerikanischen Vorbildern verstecken? Wir geben ein Update für alle Podcast-Liebhaber*innen. Diese Folge haben wir wieder als Video für den YouTube-Kanal des DJF-Podcasts produziert.

#36 mit Dunja Hayali

Im vergangenen Sommer musste Journalistin und TV-Moderatorin Dunja Hayali die Berichterstattung auf einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen abbrechen. Zu groß war die Sorge vor Angriffen seitens der Demonstrierenden. Beleidigungen und Bedrohungen im Netz, wie auf der Straße ist die 46-Jährige immer wieder ausgesetzt. Mittlerweile hat sie ihren Weg gefunden, damit umzugehen und sucht sogar manchmal den Dialog mit den Verfasser*innen sogenannter Hate Speech. Dennoch ist sie entsetzt, über das momentane Klima gegen Journalist*innen. Wie wir Kritiker*innen erreichen können und wie sich Kolleg*innen schützen können, das erzählt uns Dunja Hayali in einer neuen Folge von MEDIEN.MACHT.MEINUNG.

#35 mit Nora-Vanessa Wohlert

Niemand möchte ein Wirtschafts- und Politikmedium für Frauen, hatten die Verlage Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann 2013 gesagt. Von ihrer Idee ließen sich die beiden dennoch nicht abbringen und gründeten ohne große Geldgeber Edition F. Das Onlinemagazin für Frauen ist mittlerweile eine feste Instanz. Nach sieben Jahren haben sich die Gründerinnen nun aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Mit Nora-Vanessa Wohlert sprechen wir darüber, was den Ausschlag dazu gab und wie es nun für sie weitergeht. Außerdem erfahren wir von ihr, worauf es beim Gründen ankommt und warum Krisen oft auch eine Chance sein können.

#34 mit Christopher Buschow

Gut gemeint, ist bekanntlich selten gut gemacht: Die Presseförderung der Bundesregierung scheint ein ungewolltes Kind zu sein. Um den Medienverlagen bei der Digitalisierung zu helfen, will die Politik sie ab diesem Sommer mit 220 Millionen Euro unterstützen. Das Ganze trägt das Label "Innovationsförderung". Hält der Inhalt, was die Fassade verspricht? Die Frage beantwortet uns Jun.-Prof. Dr. Christopher Buschow von der Bauhaus-Universität Weimar. Der Medienwissenschaftler kennt sich mit den verschiedenen Modellen der Mediensubventionierung aus und erzählt, wie es bessergehen kann. Einer der größten Kritikpunkte: Die erste direkte Subventionierung des Staates von privaten Medienunternehmen unterstützt vornehmlich nur große Verlage. Medien-Start-ups gehen leer aus. Das sorgt für großen Unmut bei Online-Medien wie z.B. Krautreporter. Ob Experte Buschow doch noch etwas Gutes an der Presseförderung findet? Das hört ihr bei MEDIEN.MACHT.MEINUNG.

#33 mit Nasta Reznikava

Die Fernsehjournalistin Nasta Reznikava berichtet täglich aus Minsk. Während in Deutschland die Corona-Pandemie weiter die Schlagzeilen bestimmt, dreht sich in ihrer Berichterstattung alles um die andauernden Proteste. Seit der mutmaßlich manipulierten Präsidentschaftswahl im August 2020 demonstrieren die Menschen gegen das Machtregime von Präsident Alexander Lukaschenko. Nasta Reznikava interviewt diese Menschen für Belsat. Der Sender ist der einzige unabhängige Fernsehsender in belarussischer Sprache und wird zu Teilen von Polen finanziert, sehr zum Ärger der belarussischen Regierung. Zwei von Nastas Kolleginnen sind erst kürzlich zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Wir sprechen mit der Fernsehjournalistin über ihren Arbeitsalltag und warum sie das Haus nie ohne gepackten Rucksack verlässt.

#32 mit Xifan Yang

In China geboren, kam Xifan Yang mit vier Jahren nach Deutschland. Heute lebt die Journalistin in Peking und berichtet von hier aus als China-Korrespondentin für die ZEIT. Im Gespräch mit MEDIEN.MACHT.MEINUNG gibt sie seltene Einblicke in den Alltag von ausländischen Journalist*innen in der Volksrepublik. Ihr Bericht gibt wenig Hoffnung, macht aber klar, warum es trotz aller Widerstände dringend unabhängige Berichterstatter*innen in China braucht. Das Land wie der Kontinent Asien nehmen an Bedeutung für den Westen immer mehr zu. Eine Entwicklung, die noch nicht bei den Medienhäusern hierzulande angekommen zu sein scheint. Wie es ist, in einem Land der Pressezensur und Propaganda als Journalistin zu arbeiten, davon berichtet uns Xifan Yang in dieser Folge.

#31 mit David Schraven

"Leider passiert es mal, dass auch wir einen Scoop landen." So eine Aussage, wie die von David Schraven hört man sicherlich nicht allzu häufig im Journalismus. Der Gründer und Geschäftsführer des Recherchezentrums CORRECTIV verfolgt mit seinem Team einen neuen Ansatz: unabhängig von Anzeigekunden recherchieren und berichten, frei in der Themen- und Formatauswahl sein, dabei nicht die nächste große Schlagzeile im Kopf zu haben. Das Modell nennt sich gemeinnütziger Journalismus oder auch Non-Profit-Journalismus, denn die Beiträge sind frei verfügbar und dienen nicht dem Gewinn. Doch kostenlos heißt nicht gleich kostenfrei. Darum sprechen wir in einer neuen Folge von MEDIEN.MACHT.MEINUNG. mit David Schraven über die Finanzierung von CORRECTIV. Außerdem erfahren wir, warum das Recherchezentrum mit Facebook zusammen arbeitet und wieso sich David Schravens Mutter plötzlich für russische Innenpolitik interessiert.

#30 mit Charlie Beckett

Künstliche Intelligenz, Roboterjournalismus - das mag noch nach Zukunftsmusik klingen, ist aber längst Alltag in einigen Redaktionen. Welche Erfahrungen haben sie bislang gemacht und was denken andere Medienunternehmen über die Technologie? Professor Charlie Beckett und sein Team von der London School of Economics and Political Science haben Journalist*innen weltweit genau diese Fragen gestellt. Was dabei herausgekommen ist und wie Algorithmen den Journalismus verändern können, darüber sprechen wir in dieser Folge von MEDIEN.MACHT.MEINUNG.

#29 mit Axel Balkausky

Greifen ARD und ZDF für Sportübertragungsrechte zu tief in die Tasche? Zwar ist schon im Rundfunkstaatsvertrag festgeschrieben, dass die öffentlich-rechtlichen Sender beispielsweise Europa- und Weltmeisterschaften im Fußball als auch die Olympischen Spiele übertragen müssen. Dennoch erschöpft sich nicht die Kritik an der Finanzierung durch Rundfunkbeiträge. Um welche Summe geht es genau? Im ersten DJF-Podcast 2021 haben wir diese Frage Axel Balkausky gestellt. Als ARD-Sportkoordinator kümmert er sich nicht nur um das Sportprogramm im Ersten, sondern auch um den Rechteerwerb. Außerdem wollten wir wissen: Wie funktioniert die Rechtvergabe? Und wie sieht Sportberichterstattung in Zeiten von Corona aus? Herausgekommen ist ein spannender Einblick in die Abläufe des Sportjournalismus, der mehr behandelt, als "nur" König Fußball. Das Gespräch haben wir bereits im Dezember 2020 geführt.

#28 mit Carline Mohr

Parteien und Newsrooms – bei diesen Schlagworten schlackern viele Journalist*innen mit den Ohren. Sind die an redaktionelle Strukturen erinnernde Newsrooms der Parteien und Ministerien eine Gefahr für den Journalismus? Diese Fragen hat die ausgebildete Journalistin Carline Mohr sicherlich seit ihrem Wechsel zur SPD ins Willy-Brandt-Haus immer wieder gehört. Auch wir haben sie ihr bei MEDIEN.MACHT.MEINUNG. gestellt - aber nicht nur. Bevor Carline Mohr zu den Genossen und Genossinnen gegangen ist, war sie bei Spiegel Online und Bild.de. Warum der Wechsel in die politische Kommunikation? Außerdem sprechen wir mit ihr über die Rolle von Social Media für die Partei, wie sich die SPD auf die Bundestagswahl vorbereitet und mit welche*m Politiker*in sie am liebsten zusammenarbeitet.